Polizeiliche Kriminalstatistik 2020 - BKA


Der Innenminister berichtet im April 2021:

Die polizeiliche Einbruch-Kriminalstatistik zeigt:

Weniger Tatgelegenheiten, gesunkene Fallzahlen.

Dann ist ja auch kein Handlungsbedarf, oder?


Dass viele Einbrüche durch richtiges Verhalten und die richtige Sicherungstechnik verhindert werden können, belegt der hohe Versuchsanteil beim Wohnungseinbruch, so die neueste Polizei Kriminalstatistik:

So blieben im Jahr 2020 rund 47% der Einbruchsdelikte im Versuchsstadium stecken.


Über den Zeitraum der zurückliegenden zehn Jahre ist der Anteil vollendeter Fälle stetig gesunden, wie die steigenden Versuchszahlen zeigen.

Dies kann durchaus auf Verbesserungen von Präventionsmaßnahmen im privaten Bereich zurück geführt werden.


Auch wenn auf Grund der Lock-Down-Maßnahmen es vermeintlich weniger Tatgelegenheiten gibt in private Unterkünfte einzubrechen,

gibt es auch immer wieder Täter, die Nachts tätig werden, wenn Menschen zu Hause sind.


Nichtsdestotrotz haben viele Menschen das Gefühl, dass die Einbruchsgefahr nachgelassen hat und legen weniger Wert auf Sicherheitsvorkehrungen gegen Einbruch.

Ob das sinnvoll und klug ist, muss jeder selbst wissen.


Fakt ist: Einbrüche passieren weiterhin. Die Frage ist, ob bei einem selbt die Statistik zutrifft oder man tatsächlich von einem Einbruch betroffen wird.


Weil im letzten Jahr auch die Verkehrsunfälle stark nachgelassen haben,

wird kaum jemand auf die Idee kommen seine Kasko Versicherung zu kündigen.


Vorbeugen ist besser als sich dem Risiko auszusetzen das gute Gefühl der Geborgenheit in den eigenen vier Wänden zu wenig zu schützen.


Ein Einbruch ist immer auch ein Einbruch in die Seele der Menschen!

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